Adaptive Mensch-Maschine-Interaktion

Hintergrund und Ziele

© Fraunhofer FKIE

Durch technische Innovationen und zunehmende Automatisierung entstehen komplexe Mensch-Maschine-Systeme, in denen der Mensch und das technische System reibungslos interagieren müssen. Meist wird auf die Fähigkeit der Operateure vertraut, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um Leistung und Stabilität des Gesamtsystems zu erhalten.

Kritische kognitive Zustände von Operateuren – z. B. Übermüdung, Überforderung, Ablenkung oder kontraproduktive emotionale Zustände wie Frustration – können die Wirksamkeit und Sicherheit hochkomplexer Mensch-Maschine-Systeme jedoch beeinträchtigen.

Bei adaptiver Mensch-Maschine-Interaktion werden solch kritische Nutzerzustände diagnostiziert und das Verhalten der Technik dynamisch daran angepasst. Die Forschung verfolgt dabei das Ziel, den Operateur situationsangemessen und bedarfsgerecht zu unterstützen, um kritischen Nutzerzuständen entgegenzuwirken und die Leistungsfähigkeit des Operateurs aufrechtzuerhalten.