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  • Bedrohungen durch chemische, biologische oder radiologische (CBRNE) Gefahrenstoffe gewinnen in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage zunehmend an Bedeutung. Doch wie können sich Einsatzkräfte besser auf CBRNE-Vorfälle vorbereiten und ihre Reaktionsfähigkeit beschleunigen? Lösungen erarbeitet das EU-Projekt »TeamUP«, an dem das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE beteiligt ist. Ende Februar fanden umfangreiche Praxistests statt.

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  • Weibliche Doppelspitze für europäischen Weltraumverband: Gemeinsam mit Präsidentin Dr. Anne Van den Bosch (IMEC) leitet künftig Dr. Nadya Ben Bekhti-Winkel die European Association of Space Technology Research Organisation (EASTRO). Die Wissenschaftlerin des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE wurde auf der Generalversammlung im Februar einstimmig zur Vizepräsidentin gewählt. Erstmals stehen damit zwei Frauen an der Spitze des EASTRO-Vorstands. Der Verband fungiert als Sprachrohr für Forschungs- und Technologieorganisationen (RTOs) im europäischen Raumfahrtsektor und bündelt deren Aktivitäten, um Forschungskompetenzen gezielt in die Weiterentwicklung eines wettbewerbsfähigen europäischen Raumfahrtmarkts einzubringen.

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  • Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt tagtäglich die fundamentale Notwendigkeit einer breit angelegten Luftverteidigung sowohl zum Schutz der Bevölkerung und der eigenen Streitkräfte, als auch zur Sicherheit für kritische Infrastrukturen und für andere militärische wie zivile Objekte. Mit dem Luftverteidigungssystem IRIS-T SLM und dem Entwicklungsvorhaben LVS NNbS (Luftverteidigungssystem Nah- und Nächstbereichsschutz) will die Bundeswehr bestehende Fähigkeitslücken, vor allem im Bereich der bodengebundenen Luftverteidigung, schnellstmöglich schließen. Entsprechend wurde seitens des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) eine Sofortbeschaffung für IRIS-T SLM bei Diehl Defence beauftragt und ein Entwicklungsauftrag für das LVS NNbS mit der Arbeitsgemeinschaft ARGE NNbS, einem Zusammenschluss führender deutscher Rüstungskonzerne, abgeschlossen. Mit Diehl Defence arbeiten Wissenschaftler der Abteilungen »Systemergonomie« und »Mensch-Maschine-Systeme« des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE eng zusammen.

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  • Künstliche Intelligenz / 2026

    Fraunhofer entwickelt KI-gestütztes Lernmanagementsystem für die Bundeswehr

    Forschung Kompakt / 02. März 2026

    Künstliche Intelligenz soll Soldatinnen und Soldaten beim Lernen künftig optimal unterstützen und die Qualität der Lehre steigern. In einer Studie haben Fraunhofer-Forschende ermittelt, welche KI-Funktionalitäten nützlich sind und wie sie sich technisch in das bestehende System integrieren lassen. Künftig möchte die Bundeswehr eine virtuelle Lernumgebung für alle Beschäftigten schaffen. Um sich in diversen Fachbereichen wie Mathematik, Englisch oder sozialen Kompetenzen weiterzubilden und effizient auf Prüfungen vorzubereiten, nutzen Soldatinnen und Soldaten bisher herkömmliche Lernmanagementsysteme wie Moodle. Wie sich KI künftig in dieses System integrieren lässt und welche Anwendungen hilfreich sind, haben Fraunhofer-Forschende in einem Verbundprojekt getestet. Um herauszufinden, ob und welcher Mehrwert sich mittels KI schaffen lässt, hat Daniela Altun, Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer FKIE, mit ihrem Team exemplarisch einen Lehrgang begleitet. An dem Verbundprojekt waren auch Forschende der Fraunhofer-Institute IOSB sowie FOKUS beteiligt.

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  • © iStock / FlashMovie

    Wie können die Krebsregister aus der Flut der Daten zu Krebserkrankungen, die sie jeden Tag erreichen, den bestmöglichen Nutzen für Forschung und Therapie ziehen? Dies war die Aufgabe im Projekt »TeMeK«, das vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und nun erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Ergebnis: ein Tool, das mithilfe von Text Mining und Data Science die Dokumentation unterstützt und den Nutzen fördert. Es erspart den Dokumentaren nicht nur Zeit, sondern trägt auch zur Standardisierung bei und bringt Aspekte zum Vorschein, die bisher in der Datenflut untergegangen waren. Die Zusammenarbeit wird daher fortgeführt.

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  • Unbemannte autonome Systeme und Roboter für die Detektion von Gefahrstoffen / 2026

    Radioaktives Material schnell und präzise lokalisieren

    Forschung Kompakt / 02. Februar 2026

    Radioaktive, chemische oder biologische Stoffe sind in Bedrohungslagen meist unsichtbar und lassen sich aus der Distanz nicht detektieren. Forschende am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE nutzen speziell ausgerüstete Drohnen und Roboter, um radioaktive Quellen schnell und präzise lokalisieren zu können. Chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Substanzen (kurz CBRNE-Substanzen) können Bevölkerung und Einsatzkräfte gefährden. So hatte 2023 eine von einem Lastwagen gefallene, nur Millimeter große Cäsium-Kapsel in Australien zu einer groß angelegten Suchaktion geführt. Durch die steigende Zahl hybrider Angriffe und diverser Destabilisierungsmaßnahmen hat sich die Bedrohungslage zudem zuletzt verschärft. Zwei Forschungsabteilungen des Fraunhofer FKIE beschäftigen sich daher intensiv mit der Frage, wie sich Drohnen (Unmanned Aerial Systems – UAS) und Roboter (Unmanned Ground Vehicles – UGV) einsetzen lassen, um Menschen in diesen Bedrohungslagen bestmöglich zu unterstützen. Die Leistungsfähigkeit solcher Systeme steht seit vielen Jahren beim European Robotics Hackathon (EnRicH) im AKW Zwentendorf und beim European Land Robot Trial (ELROB) auf dem Prüfstand. Beide Veranstaltungen werden von den Forschenden der Abteilung Kognitive Mobile Systeme im jährlichen Wechsel mitorganisiert und tragen dazu bei, Drohnen und Roboter unter realistischen Einsatzbedingungen auf ihre Praxistauglichkeit zu testen und anhand der Ergebnisse ganz konkret weiterzuentwickeln.

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  • Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich grundlegend verändert. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, zunehmende hybride Bedrohungen und wachsende geopolitische Spannungen stellen Deutschland und seine Bündnispartner vor große Herausforderungen. Um diesen wirkungsvoll zu begegnen, bedarf es eines weiteren, strategischen Ausbaus der Sicherheits- und Verteidigungsforschung. Eine vorhandene Lücke will das Fraunhofer-Institut Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE jetzt in der Oberlausitz schließen und eröffnet in Löbau ein Joint Research & Testing Lab mit den Handlungsfeldern »Software Defined Defence«, »Cybersicherheit und Resilienz« und »Transformation«.

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  • Neue Kooperation in den Bereichen Dual-Use und Sicherheitsinfrastruktur: Das Mitteldeutsche Institut für Sicherheitsindustrie (MISI) und das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE arbeiten ab sofort auf dem Gebiet der Verteidigungs- und Sicherheitsforschung eng zusammen. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Generalmajor a. D. Markus Kurczyk, Vorsitzender des MISI, und Prof. Dr. Christoph Igel, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer FKIE.

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  • Das Wachtberger Verteidigerinstitut integriert zum 1. Januar 2026 das Euskirchener Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT und verstärkt sein Forschungsspektrum damit um zwei zukunftsrelevante Themen: »Innovationsforschung und Technologie-Vorausschau« sowie »Nukleare und Elektromagnetische Effekte«. Zudem übernimmt das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE damit auch die Geschäftsstelle SPACE der Fraunhofer-Gesellschaft.

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  • Ende Oktober wurde der Vertrag für die Lieferung von Spähfahrzeugen des Typs »LUCHS 2« unterschrieben. Damit rollt 2029 das erste Bundeswehr-Fahrzeug vom Band, das von Beginn an vollständig auf der STANAG 4754 NATO Generic Vehicle Architecture beruht. Dieser vom Fraunhofer FKIE mitentwickelte, multinationale Standard stellt sicher, dass die Subsysteme der Fahrzeuge mehrerer NATO-Nationen untereinander kommunizieren können. Er trägt damit wesentlich zur notwendigen Digitalisierung der Streitkräfte bei. Fraunhofer FKIE und IABG wurden jetzt seitens des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) beauftragt, das Fahrzeug auf Interoperabilität und Kompatibilität hin zu überprüfen.

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